Darmpilze – heimliche Krankmacher

Ja, ich weiß.
Der Titel klingt erst mal nicht nach einer guten Nachricht.
Aber: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Leider sind auch oft Ärzte und andere Spezialisten mit Ihrem Latein am Ende, wenn der Patient regelmäßig mit wiederkehrenden Schmerzen, Verdauungsproblemen, Entzündungen und Allergien auf der Matte steht, und keine offensichtliche Ursache erkennbar ist. Auch wenn der Klient häufig erkältet, schlapp und irgendwie ausgebrannt ist, oder unter einer depressiven Verstimmung leidet, ist guter Rat oft teuer. Hier gibt es einen guten Tipp…

Eine Ursache hierfür könnten unerkannte Pilze im Darm sein.

Aktuell lese ich ein Buch vom Mankau-Verlag, in dem es hauptsächlich um Darmpilz geht.

Es wird Hintergrundwissen vermittelt z.B. die 4 Stufen der Candida-Erkrankung, oder warum manche Menschen krank werden, und manche nicht, was Pilzwachstum fördert usw.

Wusstest Du, dass Candida den Zähnen schadet und dass Pilze Streß lieben?

Checklisten im Buch helfen zur Orientierung, ob man betroffen ist.

Es ist kein alternatives Buch das zum Doktorboykott aufruft und einen zum alleine „herumdoktern“ animiert. Ganz im Gegenteil: es wird darauf hingewiesen dass Medikamente wertvolle Helfer sind und dass man sich professionelle Hilfe holen soll. Allerdings ist der Rückfall beinahe schon gesichert, wenn man nicht parallel dazu Aufbau betreibt. Dieses Buch ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man beispielsweise durch Darmentleerung, Medikamentengabe, Candida-Immundiät, Streßabbau u.ä. seine Gesundheit zurück erhält und dann auch er-hält.


Mein Senf:

Es gibt mittlerweile Bücher in denen behauptet wird dass Weizen ungesund ist, krank und fett macht, und auch Soja nicht so gesund ist wie es immer wieder propagiert wird. Im Buch „Darmpilze“ sind zahlreiche Rezepte in denen z.B. Weizen und Soja verwendet werden. Wie in allen anderen Lebensbereichen heißt es wohl „man muss denen glauben denen man glauben will“, bzw. im wahrsten Sinne auf seinen >Bauch< hören, und ausprobieren was einem gut tut, und was nicht. Bilde Dir eine eigene Meinung!
Positiv finde ich „trotzdem“ die vielen Rezepte. Zur Erklärung: mir wurde einmal eine TCM-Auswertung erstellt, mit einer Liste von erlaubten Zutaten, und solchen die ich meiden sollte. Da wird das Einkaufen und Kochen kompliziert und ich hatte wenig Inspiration.
Die Candida-Immundiät besteht zwar aus viel Gemüse, es gibt aber auch Schlemmer-Kapitel mit Smoothies, Drinks und Schoko-Zimt-Crêpes u.ä. Zubereitungen, die das Durchhalten erleichtern.
Des Weiteren sei positiv erwähnt dass in diesen Rezepten keine „außerirdischen“ Zutaten verwendet werden. Ich koche zwar gerne, auch mal etwas Neues, aber wenn ich erst in ein halbes Duzend Läden muss um irgendwelche teuren Gewürze und seltenen Gemüsesorten holen soll, bin ich schon gestresst bevor das Kochen los geht, und Stress ist ja wie wir wissen Pilznahrung 🙂
Die Rezepte in diesem Buch sind so herrlich normal! Danke Herr Dr. Wormer.

Noch ein Hinweis am Rande:
Ich hatte kürzlich eine Internetseite gefunden auf der erwähnt wurde dass Natron ein wahres Wundermittel in der russischen Heilkunde ist, und dort angeblich (u.a.) bei Darm- und Fußpilzen (z.T. innerlich, z.T. äußerlich) sowie hartnäckigen Scheidenpilzen (schwache Spülungen mit Hilfe eines Irrigators) eingesetzt wird. Leider ist die Seite inzwischen nicht mehr verfügbar. Hier gibt es ähnliche Informationen: Hannelore Stork. Vielleicht ist das eine hilfreiche Ergänzung zum Buch?

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